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Plochingen

Plochingen liegt am Zusammenfluss von Neckar und Fils als östliches Eingangstor zur Region Stuttgart; im Norden erstreckt sich der Höhenzug des Schurwalds, im Süden liegt das Mittelgebirge der Schwäbischen Alb.

Seine verkehrsgünstige Lage machte die Stadt schon früh zu einem Knotenpunkt von Straße, Schiene und Schifffahrt. Plochingen ist Bahnknotenpunkt auf den Linien Stuttgart - Tübingen und Stuttgart - Ulm - München und ist als S-Bahnhof an den Verkehrsverbund Stuttgart angeschlossen.

Plochingen hat rd. 14.500 Einwohner und nimmt die Funktion eines Unterzentrums wahr. Die Stadt weist eine ausgezeichnete Infrastruktur auf: alle allgemeinbildenen Schulen ebenso wie zahlreiche Kindergärten befinden sich vor Ort. Zahlreiche Fachgeschäfte in der Innenstadt und in den Stadtteilen Stumpenhof und Lettenäcker bieten gute Einkaufsmöglichkeiten, die Fußgängerzone mit ihren schönen Fachwerkhäusern und dem Hundertwasserhaus mit seinen bunten Formen und Farben bieten Flair und Atmosphäre.

Ob Theaterveranstaltungen in der Stadthalle, Ausstellungen in der Städtischen Galerie oder Konzerte - das kulturelle Leben hat einiges zu bieten. Die Naherholungsgebiete Schurwald und Schwäbische Alb sind in wenigen Minuten zu erreichen. Durch die Landesgartenschau 1998 ist in den Neckarauen der Landschaftspark Bruckenwasen entstanden, der mit Spielplätzen, Boulebahn, Skateranlage, Kletterberg, Dampfbahnanlage und Biergarten Freizeitmöglichkeiten für die ganze Familie bietet. Uferpromenade und Radwege geben Gelegenheit, die Neckarlandschaft zu erleben und zu genießen.


Sehenswürdigkeiten

Der Marktplatz mit seinen wertvollen Fachwerkbauten bildet die historische Mitte Plochingens.

Das Alte Rathaus, ein markanter alemannischer Fachwerkbau von regionaler baugeschichtlicher Bedeutung, wurde 1530 erbaut.

Aus dem Jahr 1594 stammt das Frühmesserhaus mit seiner schönen Fassade. Selten findet man im süddeutschen Raum ein vergleichbares Renaissance-Fachwerk: Halbrosetten, Sonnenräder, Flechtwerkverzierungen, die Sterngitter im fränkischen Stil, dazu im Giebel der Doppelkopf und der geschnitzte Fensterrahmen mit den ihn tragenden Köpfen zeichnen das Frühmesserhaus aus.

Das Grafsche Haus am oberen Marktplatz wurde im Jahr 1604 vom Schultheiß Hieronimus Buntz als Wohnhaus gebaut. Für die Zimmerarbeiten beauftragte er den berühmten Zimmermeister Hans Peltin, der hier sein schönstes Plochinger Fachwerk erstellte. Die Fachwerkbalken sind in Flachrelief mit Motiven geschmückt, so zeigt z.B. der Mittelständer des oberen Dachgeschosses ein klassisches Motiv der Renaissance, einen aus einer römischen Amphore wachsenden Lebensbaum.

Den Marktbrunnen schuf 1978 der Künstler Karl Ulrich Nuß aus Strümpfelbach. Auf der Brunnensäule thronen Fischmann und Fischfrau, die Personifikationen von Neckar und Fils, als Symbole für den Zusammenfluss der beiden Flüsse in Plochingen. Die Brunnensäule selbst ist mit Reliefs versehen, die herausragende Ereignisse aus der Plochinger Geschichte illustrieren.

Das Hundertwasserhaus

1992 gelang es der Stadt, Kontakt mit dem österreichischen Künstler Friedensreich Hundertwasser zu bekommen. Dieser war tatsächlich bereit, die Fassade des Innenhofes eines Plochinger Wohn- und Geschäftshauses zu gestalten.

Ihn reizte, dass der Betrachter im Innenhof "nur noch Hundertwasser um sich und den Himmel über sich" habe - eine eigene Hundertwasserwelt.

Inzwischen ist die Anlage "Unterm Regenturm" ein viel besuchter Anziehungspunkt geworden. Der 33 Meter hohe "Regenturm" ragt weithin sichtbar über das Bauwerk hinaus, gekrönt durch vier goldene Kugeln. Türme haben für Hundertwasser als "Fingerzeig zum Himmel" seit jeher bedeutende Bauwerke überragt und so wurde der Regenturm zu einem weiteren Wahrzeichen der Stadt.

(Quelle: http://www.plochingen.de)

 
 
 
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